360-Sprung + Grapevine + Back Open Gazelle
Eine neue Bewegung kommt in die Serie: der Grapevine, aus dem Freestyle, zwischen einem 360-Sprung und einem Ausgang in der Back Open Gazelle — plus das Konzept, das alles verbindet: der Flow.
Demnächst
Das Video zu dieser Bewegung ist in Produktion. Die vollständige Theorie findest du unten.
Verfügbar am 7. September um 08:00 GMT-6.
Vierte Episode von Combos der Woche — und die erste, die eine neue Bewegung einführt. Bis jetzt hatten wir mit den Kern-Elementen des Wizard-Stils plus der 180 als Utility-Bewegung gearbeitet; heute kommt der Grapevine dazu, direkt aus dem Freestyle — als Referenz findest du ihn im Slalom als Mabrouk. Der Combo: ein 360-Sprung, der direkt in den Grapevine landet und in einer Back Open Gazelle endet.
Der Grapevine ist kein Schmuck: er dient dazu, Stil einzubringen, als Verbindung zwischen Bewegungen zu funktionieren und vieles mehr — Front Cross, Übergang, Back Cross, Übergang, zyklisch verkettet. Ich empfehle, ihn für sich zu üben. Und wenn du deinen 360-Sprung noch nicht beherrschst, wartet der Combo nicht auf dich: du kannst ihn gegen eine Fakie-180 direkt in den Grapevine tauschen — derselbe Einstieg, als Progression.
Das Konzept der Episode ist der Flow: wie man einen konstanten Fluss von Anfang bis Ende im ganzen Combo erzeugt. Die Antwort der Episode: indem man die Zeit zwischen Anfang und Ende jedes Teils jeder Bewegung kleiner macht. Das Beispiel lebt in der Landung der 360 — du landest nicht schon gekreuzt (das wäre ein anderer Trick), du federst weiter ab, während der Körper sich schon auf den Front Cross vorbereitet, der den Grapevine öffnet.
Bevor du ihn skatest, der Schatten des kompletten Combos: 360, Vorbereitung auf den Front Cross, Grapevine, Vorbereitung der rückwärts offenen Gazelle und Ausgang in einem sauberen Roll-out, das Momentum haltend. Die Erkenntnisse und Konzepte der Episode sammeln sich im Kurs Combos der Woche.
Schritte
- Prüfe die Voraussetzungen: der 360-Sprung (mit seiner Progression aus der 180) und die Back Open Gazelle einzeln bequem. Der Grapevine ist die neue Bewegung der Episode: üb ihn für sich, bevor du ihn in den Combo steckst.
- Übung 1 — Aufeinanderfolgende 360-Sprünge: such Konsistenz, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie wohl du dich schon mit der Landung und der Kontrolle der Sprungrichtung fühlst.
- Übung 2 — Zyklischer Grapevine: langsam und progressiv, markiere deinen Front Cross, Übergang, Back Cross, Übergang — konstant im Fluss verkettet, so lange du ihn halten kannst und so weit dein Raum reicht.
- Übung 3 — 180 in den Grapevine: aus der Fakie-Position ein 180-Sprung direkt in den Grapevine. Das ist die Progression, wenn du dich mit der 360 noch nicht wohlfühlst.
- Übung 4 — 360 in den Grapevine: bereite die Landung vor, indem du an den Front Cross denkst, ohne schon gekreuzt zu landen — du federst weiter ab, aber dein Körper bereitet sich schon auf die nächste Bewegung vor.
- Übung 5 — Back Cross in die Back Open Gazelle: aus dem Back Cross des Grapevine bereite die rückwärts offene Gazelle vor und geh aus der Bewegung heraus.
- Verbinde alles: 360, Vorbereitung auf den Front Cross, Grapevine, Vorbereitung der Gazelle und Ausgang in einem sauberen Roll-out, das Momentum und den Fluss des ganzen Combos haltend.
Häufige Fehler
- Die 360 schon gekreuzt landen: das ist ein anderer Trick — ein im Kreuz gelandeter Sprung. Hier federst du weiter ab, während der Körper sich auf den Front Cross vorbereitet.
- Jede Bewegung als Trick mit eigenem Anfang und Ende behandeln: der Flow entsteht, indem man die Zeit zwischen Anfang und Ende jedes Teils jeder Bewegung kleiner macht.
- Den Combo hinter der 360 blockieren: ist der Sprung noch nicht da, ist die Fakie-180 direkt in den Grapevine derselbe Einstieg als Progression — hör nicht auf, den Rest zu üben.
- Den Grapevine in den Combo stecken, ohne ihn vorher zu verketten: zuerst zyklisch, langsam und progressiv — Front Cross, Übergang, Back Cross — bis du ihn im Fluss halten kannst.
In einem Satz
Ein 360-Sprung, der landet und sich dabei schon auf den Front Cross vorbereitet, ein im Fluss verketteter Grapevine und ein Ausgang in der Back Open Gazelle in einen sauberen Roll-out. Die neue Bewegung kommt aus dem Freestyle; das Konzept der Episode ist der Flow: die Zeit zwischen Anfang und Ende jedes Teils des Combos kleiner machen.
Häufige Fragen
- Was ist der Grapevine?
- Eine Bewegung aus dem Freestyle — als Referenz findest du sie im Slalom als Mabrouk: Front Cross, Übergang, Back Cross, zyklisch verkettet. Sie dient dazu, Stil einzubringen und Bewegungen miteinander zu verbinden — deshalb kommt sie in die Serie.
- Brauche ich die 360 für diesen Combo?
- Nicht zum Anfangen: du kannst sie gegen eine Fakie-180 direkt in den Grapevine tauschen — derselbe Einstieg, als Progression. Die 360 kommt, wenn deine aufeinanderfolgenden Sprünge sich schon konsistent anfühlen.
- Was ist Flow?
- Das Konzept der Episode: ein konstanter Fluss vom Anfang bis zum Ende des Combos. Man erreicht ihn, indem man die Zeit zwischen Anfang und Ende jedes Teils jeder Bewegung kleiner macht — jede Landung, jeder Übergang bereitet sich schon auf das vor, was folgt.
Quellen
Die Nomenklatur der Familien und Varianten folgt der offiziellen Quelle. Die begleitenden Übungen, Progressionen und didaktischen Konzepte sind eigene Ausarbeitungen von ARCO, um die Ideen zu vermitteln.















