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Routine · 02

Routine 2 — Die Turns

Die Haltung auf eine Kurve bringen: den Übungskreis vorbereiten, mit den Diagonalen Raumbewusstsein gewinnen, die 8 Varianten der Parallel Turns abdecken und mit den Trees den Schritt auf einen Fuß machen.

Phase 1

Vorbereitung

Der Übungskreis und die Diagonalen-Raute — die visuelle Führung und das Raumbewusstsein vor dem ersten Turn.

ÜBUNG · R2/01

Den Übungskreis zeichnen

Ziel: Die visuelle Führung des Kurses mit drei Objekten bauen: einem Faden, einem Schlüsselring und einer Kreide. Ein gut gezogener weiter Kreis macht jeden Versuch zu Evidenz.

Material: Faden, Schlüsselring, Kreide

Ausführung

  1. Binde den Schlüsselring an ein Ende des Fadens und die Kreide an das andere; die Länge ungefähr von der Mitte deiner Brust bis zu deinem ausgestreckten Arm.
  2. Tritt in der Mitte auf den Schlüsselring, spanne den Faden und benutze das Ganze als Zirkel, um den vollen Kreis zu ziehen.
  3. Ziele auf einen weiten Kreis — Radius von etwas mehr als einem Meter; passe ihn mit der Zeit deiner Praxis an.
  4. Für die Transitions-Stufe zeichne einen zweiten Kreis neben den ersten: der Punkt, an dem sie sich berühren, wird dein Höhepunkt sein.

Was du spüren solltest

Es gibt kein Körpergefühl zu suchen — es gibt ein Kriterium: der Kreis muss von weitem sichtbar sein und weit genug für Kurven, die du eng noch nicht kontrollierst.

Atmung

Frei; dies ist eine Vorbereitungsübung, keine Anstrengungsübung.

Häufige Fehler

  • Einen kleinen Kreis ziehen, 'damit es leichter wird': klein erzwingt enge Kurven — es ist schwerer, nicht leichter.
  • Die Führung ganz überspringen: ohne visuelle Referenz gibt es keine Möglichkeit zu wissen, ob der Bogen ein Bogen war.

Verwandt

ÜBUNG · R2/02

Die Diagonalen-Raute

Ziel: Raumbewusstsein aufbauen, bevor du drehst: dich dem Kreis diagonal nähern, in Grundposition, aus den 4 Diagonalen — und eine Raute darum zeichnen, noch ohne Turn.

Material: Übungskreis

Ausführung

  1. Fahre in deiner Grundposition geradeaus, aber mit der Referenz zum Kreis in der Diagonale — nicht direkt auf sein Zentrum zu.
  2. Fahre vorbei und wiederhole von der nächsten Diagonale; decke die 4 Diagonalen um den Kreis ab.
  3. Das Ergebnis ist eine um den Kreis gezeichnete Raute, ohne ein einziges Mal gedreht zu haben.
  4. Diese Richtungslinien sind genau die Einfahrten, die du für die Turns benutzen wirst.

Was du spüren solltest

Orientierung ohne auf den Boden zu schauen: nach ein paar Runden der Raute weißt du mit peripherem Blick, wo der Kreis ist. Die diagonale Einfahrt beginnt sich natürlich anzufühlen, nicht erzwungen.

Atmung

Gleichmäßig und ruhig; dieser Drill ist Navigation, keine Intensität.

Häufige Fehler

  • Direkt auf das Zentrum des Kreises zufahren: die Diagonale existiert, damit der Turn einen Eingang hat.
  • Nur eine oder zwei Diagonalen machen: das Raumbewusstsein entsteht durch das Abdecken aller vier.

Verwandt

Phase 2

Parallel Turns (zwei Füße)

Das Herz der Stufe: diagonal einfahren, Kanten wechseln, dem Kreis folgen. Die 8 Varianten, beide Seiten.

ÜBUNG · R2/01

Parallel Turns auf dem Kreis (die 8 Varianten)

Ziel: Das Herz der Stufe 2: diagonal einfahren, die Kanten wechseln und der Richtung des Kreises folgen — zuerst offen auf beiden Seiten, dann geschlossen, dann in Fakie, bis die 8 Varianten abgedeckt sind.

Material: Übungskreis

Ausführung

  1. Nähere dich dem Kreis diagonal in deiner Predator-Position, wechsle die Kanten und folge der Richtung des Kreises: das ist dein erster Parallel Turn, offen.
  2. Nutze den Kreis, um denselben Turn auf der anderen Seite zu üben — es ist genau dasselbe, gespiegelt.
  3. Geh zum geschlossenen über: gleiche Einfahrt, jetzt mit Torsion (die Schulterbeziehung ändert sich). Wechsle links und rechts ab.
  4. Decke die restlichen Richtungen in Fakie ab: Grundposition, Annäherung an den Kreis, offen mit Rumpfantrieb, und geschlossen. Damit sind die 8 Varianten komplett.
  5. Das Detail der Bewegung lebt in ihrem Tutorial: arcoskating.com/tutoriales/parallels.

Was du spüren solltest

Die Kurve erscheint beim Kantenwechsel — du erzwingst sie nicht mit den Füßen. Und die Qualitätsregel: Spitzen und Fersen heben nie ab; beide Skates rollen vollständig durch den ganzen Bogen.

Atmung

Atme aus, wenn du in den Bogen einfährst; eine lange Ausatmung begleitet die vollständige Zeichnung der Kurve gut.

Häufige Fehler

  • Pivotieren durch Heben von Spitzen oder Fersen: wenn die Rollen nicht vollständig rollen, ist es kein Parallel Turn.
  • Nur die bequeme Seite üben: der Kreis existiert für beide Seiten und alle Richtungen.
  • Ohne Diagonale einfahren: frontal auf den Kreis gibt es keinen Winkel, um den Bogen zu nehmen.

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Phase 3

Trees (ein Fuß)

Dasselbe, auf einem Fuß: der statische V-Positions-Drill und seine Impuls-Progressionen.

ÜBUNG · R2/01

Tree aus dem Stand (V-Position)

Ziel: Den Einfuß-Turn ohne Schwung aufbauen: vor dem Kreis, V-Position, mit dem Bein abdrücken, das in der Luft endet, und den Bogen mit konsistenten Schultern halten.

Material: Übungskreis

Ausführung

  1. Stell dich vor den Kreis in V-Position, Arme oben.
  2. Drück mit dem Bein ab, das in der Luft enden wird; das Bein, das den Tree macht, drückt zur Innenkante.
  3. Die Schultern folgen der Linie der Rotation, konsistent mit dem drehenden Bein; halte, solange der Körper den Bogen trägt.
  4. Wenn du den Kreis beendest, wiederhole zur anderen Seite. Für den geschlossenen: leichte Torsion, der Fuß in der Luft, und das Gewicht zur Außenkante.
  5. Wenn du mehr Impuls brauchst, ist die Progression ein Cross und das Abdrücken mit dem hinteren Bein — oder diagonal ankommen und von dort abdrücken.

Was du spüren solltest

Das Abdruckgefühl, die Beugung und die Neigung, die zusammenarbeiten. Die Frage des Drills ist, wie viel du halten kannst: wie deine Schultern gehen, dein Blick, deine Füße.

Atmung

Atme bei der Vorbereitung der V ein; atme während des Abdrucks und des Bogens aus — die entweichende Luft trägt die Neigung.

Häufige Fehler

  • Den Turn mit dem Fuß suchen statt mit Abdruck + Kante: der Tree entsteht aus Kantendruck und den Schultern, nicht aus dem Treten des Bogens.
  • Schultern inkonsistent mit dem drehenden Bein: geht der Rumpf woandershin, stirbt der Bogen früh.

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